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Immobilienmarktbericht Fürth
& Metropolregion Nürnberg 2026

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Ø Kaufpreis Haus/m² in Fürth
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Ø Bestandswohnung/m² in Fürth
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Preissteigerung Wohnungen ggü. 2025
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Einwohner Metropolregion

FÜRTH 2026 – Stabiler Aufschwung in der Metropolregion

Der IMMOBILIENMARKT in FÜRTH und der Metropolregion NÜRNBERG zeigt 2026 eine erfreulich stabile Entwicklung. Nach einer Phase der Marktbereinigung in den Jahren 2022 und 2023 – ausgelöst durch den raschen Zinsanstieg der Europäischen Zentralbank – haben sich die Preise erholt und zeigen einen klaren Aufwärtstrend. Für Eigentümer, die über einen Verkauf nachdenken, sind die Marktbedingungen so günstig wie seit einigen Jahren nicht mehr.
Im Jahresvergleich stiegen die Kaufpreise für Häuser in Fürth um rund 2,93%, für Bestandswohnungen um 3,15%. Neubauwohnungen markieren mit durchschnittlich 5.337 Euro/m² den Premiumbereich des Marktes.
„Fürth hat sich von der kleinen Schwester Nürnbergs längst zum eigenständigen Markt entwickelt — mit attraktivem Preis-Miet-Verhältnis und wachsender Nachfrage nach historischer Bausubstanz.“

Im VERGLEICH zu den großen deutschen METROPOLEN wie MÜNCHEN, HAMBURG oder FRANKFURT bleibt die Region dabei moderat bewertet – ein VORTEIL sowohl für EIGENNUTZER als auch für KAPITALANLEGER, die in überhitzten Märkten kaum noch RENDITE erzielen können.

Was treibt die Preise in FÜRTH ?

Mehrere strukturelle Faktoren sichern die Preisentwicklung in der Region nachhaltig ab: die starke Wirtschaftsbasis mit Ankermietern wie Siemens, DATEV, Bosch und dem Klinikum Fürth, ein anhaltend knappes Wohnangebot bei stabiler Nachfrage sowie die hervorragende Verkehrsinfrastruktur. Das Fürther U-Bahn-Netz und die S-Bahn-Anbindung machen die Stadt für Pendler in der gesamten Metropolregion hochattraktiv.

Aktuelle Kaufpreise in FÜRTH:

Die Kaufpreise für Häuser liegen in Fürth zum Stand April 2026 bei durchschnittlich 4.002 Euro/m²– ein Anstieg von 2,93% gegenüber dem Vorjahr. Bestandswohnungen erzielen im Schnitt 3.725 Euro/m² (+3,15%). Neubauwohnungen sind mit 5.337 Euro/m² das preisintensivste Segment, das ebenfalls um rund 3 % zulegte. Die Mietpreise für Bestandswohnungen liegen bei 13,98 Euro/m², Neubauwohnungen erzielen bis zu 17,21 Euro/m².

MARKTSIGNALE auf einen Blick: 

Der Preistrend zeigt klar nach oben. Die Nachfrage übersteigt das Angebot in gefragten Lagen weiterhin deutlich. Das Zinsniveau hat sich nach den Turbulenzen der Vorjahre stabilisiert, was Käufern wieder mehr Planungssicherheit gibt und die Finanzierbarkeit verbessert. Die Neubauaktivität bleibt verhalten – was das Bestandsangebot zusätzlich knapp hält und Eigentümer von vorhandenen Immobilien begünstigt. Energieeffizienz ist inzwischen ein kaufentscheidender Faktor; Verkäufer, die dieses Thema aktiv angehen, erzielen nachweislich bessere Preise.

FÜRTH im Detail – Wo sich der Verkauf besonders lohnt:

FÜRTH ist kein homogener Markt. Die Preisspanne zwischen den einzelnen Stadtteilen ist beachtlich, und wer seine Verkaufsstrategie auf die spezifischen Bedingungen seines Stadtteils abstimmt, kann von einer deutlich besseren Verhandlungsposition profitieren.

INNENSTADT und SÜDSTADT – Renditeleader mit historischem Charme

Die gründerzeitliche Bausubstanz Fürths – denkmalgeschützte Sandsteinfassaden, hohe Stuckdecken, großzügige Grundrisse – erfreut sich bei Kapitalanlegern und stadtaffinen Käufern wachsender Beliebtheit. Die SÜDSTADT hat sich in den letzten Jahren zum Magneten entwickelt: Mietrenditen, die in vielen Nürnberger Lagen nicht mehr zu erzielen sind, machen Fürth für Investoren besonders interessant. Wer hier verkauft, profitiert von einer breiten Nachfrage und kurzen Vermarktungszeiten. Bestandswohnungen erzielen in diesen Lagen zwischen 3.800 und 4.200 Euro/m², Häuser zwischen 4.200 und 5.000 Euro/m².

RONHOF und KRONACH – dynamische Entwicklung mit Aufholpotenzial 

Ronhof und Kronach verzeichneten zuletzt eine außergewöhnliche Preisentwicklung: Häuser stiegen um über 16% gegenüber 2025 und erreichen aktuell rund 4.908 Euro/m². Neubauwohnungen erzielen hier knapp 4.924 Euro/m² Dieser Stadtteil zeigt, wie lokale Faktoren – Infrastrukturausbau, Nähe zum Grüngürtel, verbesserte Kita-Versorgung – überproportionale Wertsteigerungen auslösen können.

Einfache Lagen – differenziert betrachten

Bei energetisch sanierungsbedürftigen Objekten aus den Baujahren der 1950er bis 1970er Jahre ist Realismus geboten. Käufer preisen Sanierungskosten vollständig ein und kalkulieren zusätzliche Risikoaufschläge. Der Käuferkreis beschränkt sich in diesem Segment häufig auf Investoren, Handwerker oder Käufer mit Eigenleistungsbereitschaft. Private Eigennutzer reagieren zunehmend zurückhaltend. Eine professionelle Marktwertanalyse macht hier den Unterschied zwischen einem enttäuschenden und einem erfolgreichen Verkauf.

Richtwerte auf Basis verfügbarer Marktdaten (Individuelle Bewertung erforderlich).

METROPOLREGION im VERGLEICH – Nürnberg, Erlangen, Schwabach

Die Metropolregion Nürnberg wächst zusammen – urbanistisch, wirtschaftlich und in ihrer Immobilienwertentwicklung. Für Eigentümer ist der Vergleich der Teilmärkte entscheidend, um Preispotenziale und die richtige Käufergruppe zu verstehen.
Ø Kaufpreis Einfamilienhaus/m²
Erlangen
4.800 €/m²
Nürnberg
4.501 €/m²
Fürth
4.200 €/m²
Schwabach
4.100 €/m²
ERLANGEN hält die Spitzenposition in der Region mit Hauspreisen von rund 4.800 Euro/m² und Wohnungspreisen um 3.800 Euro/m², getrieben von der starken Hochschul- und Unternehmenslandschaft rund um den Siemens-Campus und die Friedrich-Alexander-Universität. Das Preiswachstum liegt bei 2-3% gegenüber dem Vorjahr.

NÜRNBERG bleibt der volumenstärkste Markt der Region. Bestandswohnungen kosten zum Jahresbeginn 2026 durchschnittlich 3.608 Euro/m² pro Quadratmeter, Einfamilienhäuser 4.501 Euro/m². Im vierten Quartal 2025 stiegen die Hauspreise um starke 3,9% – ein deutliches Signal für die Robustheit des Marktes.

FÜRTH positioniert sich mit Hauspreisen um 4.200 Euro/m²und Wohnungspreisen um 3.400 Euro/m² als attraktive Alternative mit günstigerem Einstiegspreis, höheren Mietrenditen und einer eigenständigen Marktdynamik.

SCHWABACH bildet mit rund 4.100 Euro/m² für Häuser und 3.300 Euro/m² für Wohnungen das untere Ende der Preisskala in der Metropolregion – bei gleichzeitig solider Nachfrage und stabiler Entwicklung.

Was Eigentümer jetzt wissen müssen:

ENERGIEEFFIZIENZ entscheidet über den Preis

Moderne, energetisch sanierte Immobilien erzielen nachweislich bis zu 25% höhere Verkaufspreise und finden deutlich schneller Käufer. Käufer 2026 kalkulieren steigende Energiekosten, mögliche Nachbesteuerung und den Aufwand für spätere Sanierungsmaßnahmen sehr präzise ein – und verlangen bei schlecht gedämmten Objekten entsprechende Abschläge. Wer vor dem Verkauf gezielt in Energieeffizienz investiert, erzielt auf diese Investition häufig eine Rendite, die den freien Kapitalmarkt deutlich übertrifft. Schon kleinere Maßnahmen wie neue Fenster oder eine Dachdämmung können die Vermarktbarkeit spürbar verbessern.

Der richtige Zeitpunkt: FRÜHJAHR und HERBST 

Die Nachfrage nach Wohnimmobilien in der Region konzentriert sich saisonal auf das Frühjahr (März bis Juni) und den Früherbst (September bis Oktober). Wer seinen Verkauf für diese Phasen plant, profitiert von einem größeren aktiven Käuferpool und damit von mehr Verhandlungsoptionen und kürzeren Vermarktungszeiten.

Preissensibilität der Käufer beachten

Käufer in 2026 sind informierter und vergleichsfreudiger als je zuvor. Ein zu hoch angesetzter Erstpreis führt zu langen Vermarktungszeiten und schafft Misstrauen – Interessenten interpretieren lange Standzeiten als Signal für versteckte Mängel. Eine realistische, marktgerechte Preisfindung auf Basis einer professionellen Bewertung ist die beste Strategie und führt statistisch zu besseren Endpreisen als ein überzogener Einstieg.

Sanierungsbedürftige Objekte – STRATEGIE IST ALLES

Bei Objekten mit Sanierungsbedarf ist die Zielgruppe enger und die Vermarktung erfordert ein anderes Vorgehen. Eine transparente Kommunikation des Ist-Zustands und eine faire Preisfindung, die Sanierungskosten ehrlich einkalkuliert, schützt vor langen Leerstandszeiten und Nachverhandlungen kurz vor dem Notartermin. Wir helfen Ihnen dabei, auch für sanierungsbedürftige Objekte die passende Käufergruppe gezielt anzusprechen.

Alles, was Immobilieneigentümer in Fürth und der Metropolregion bewegt: