
Wohnen im Alter: Ihr kostenloser Ratgeber
für Immobilieneigentümer in Fürth
Altersgerecht wohnen – was bedeutet das für Ihre Immobilie?
Ihre Immobilie auf dem Prüfstand: Sind Sie bereit für die Zukunft?
Nachhaltige Aufrüstung und altersgerechter Umbau: So gestalten Sie Ihre Immobilie zukunftsfähig!
Entdecken Sie die Vielfalt der Immobilien-Möglichkeiten im Alter!
FAQ: Wohnen im Alter – Häufige Fragen & Antworten
Altersgerechtes Wohnen bedeutet, dass Sie Ihr Zuhause so gestalten, dass Sie dort auch dann komfortabel und sicher leben können, wenn Ihre Mobilität oder Kraft nachlässt. Dazu gehören vor allem Barrierefreiheit (keine Stufen und Schwellen), ausreichend breite Türen für Rollator oder Rollstuhl, ein sicheres Bad mit Haltegriffen und bodengleicher Dusche sowie eine gute Erreichbarkeit von Ärzten, Einkaufsmöglichkeiten und sozialen Kontakten. Es geht nicht darum, sofort alles umzubauen – sondern frühzeitig zu planen, bevor der Bedarf akut wird.
Am besten so früh wie möglich – idealerweise bereits mit Mitte 60 oder, wenn die Kinder ausgezogen sind. Wer zu früh plant, hat mehr Zeit, Maßnahmen schrittweise und kostenschonend umzusetzen. Wer wartet, bis ein Sturz oder eine Erkrankung den Handlungsdruck erhöht, steht oft unter Zeitdruck und zahlt mehr. Außerdem sind viele Förderprogramme – etwa der KfW – an bestimmte Voraussetzungen geknüpft, die man besser in Ruhe prüfen sollte.
Einiges lässt sich ohne großen Aufwand selbst erledigen: rutschfeste Badematten, ein Duschhocker, das Umstellen von Möbeln für mehr Bewegungsfreiheit, das Sichern von Teppichen oder das Erhöhen von Sofa und Bett auf eine komfortable Sitzhöhe von mindestens 60 cm. Für alles, was in die Bausubstanz eingreift – Türverbreiterungen, Einbau eines Treppenlifts, Rampenbau, barrierefreies Bad oder neue Steckdosen auf ergonomischer Höhe – sollten Sie auf erfahrene Handwerker setzen. Hier lohnt sich auch eine professionelle Beratung vor Ort.
Ja, die KfW-Bank fördert über das Programm „Altersgerecht Umbauen“ sowohl Einzelmaßnahmen als auch umfassende Umbauten – als zinsgünstiges Darlehen oder als Zuschuss. Auch Maßnahmen zum Einbruchschutz werden gefördert. Für Denkmalschutzimmobilien gibt es ebenfalls spezielle KfW-Programme. Wichtig: Den Förderantrag müssen Sie stellen, bevor Sie mit den Maßnahmen beginnen. Weitere Informationen finden Sie unter www.kfw.de/inlandsfoerderung.
Bei der Immobilienrente verkaufen Sie Ihre Immobilie, behalten aber ein lebenslanges Wohnrecht. Sie erhalten monatliche Zahlungen und sind gleichzeitig von allen administrativen und finanziellen Pflichten für das Haus befreit – keine Instandhaltungskosten, keine Verantwortung für Garten oder Verwaltung. Die Höhe der Rente errechnet sich aus dem Verkehrswert, dem Mietwert und eventuellen Einmalzahlungen. Ob dieses Modell für Sie passt, hängt von Ihrer persönlichen Situation ab – eine neutrale Beratung ist hier sehr empfehlenswert.
Das lässt sich pauschal nicht beantworten – aber genau diese Frage stellt sich erfahrungsgemäß ein Großteil der Eigentümer in Fürth, die kurz vor oder im Ruhestand sind. Entscheidend ist, wie viel Umbauaufwand Ihre Immobilie tatsächlich erfordert, wie hoch der aktuelle Marktwert in Ihrem Stadtteil ist und ob Ihre Wohnlage – etwa in Südstadt, Ronhof oder Burgfarrnbach – die Anforderungen an eine seniorengerechte Infrastruktur erfüllt. Wir analysieren das gemeinsam mit Ihnen: unverbindlich, persönlich und mit konkreten Zahlen.
Fürth hat als Großstadt im Ballungsraum Nürnberg/Fürth einige echte Vorteile für ältere Menschen: ein gut ausgebautes Nahverkehrsnetz (U-Bahn, Bus), eine überschaubare Stadtstruktur mit kurzen Wegen in vielen Stadtteilen sowie eine gute Versorgung mit Ärzten, Apotheken und Einkaufsmöglichkeiten – vor allem in der Innenstadt und in gewachsenen Quartieren wie Unterfarrnbach oder der Südstadt. Gleichzeitig gibt es in manchen Wohnlagen Herausforderungen bei der barrierefreien Erreichbarkeit. Welche Stadtteile besonders seniorenfreundlich sind, erläutern wir Ihnen gerne in einem persönlichen Gespräch.
Ein häufiges Missverständnis: Altersgerechte Umbauten wie Haltegriffe, Rampen oder ein bodengleicher Duschbereich steigern den Marktwert einer Immobilie in der Regel nicht automatisch. Für viele potenzielle Käufer sind sie neutral – manchmal muss sogar zurückgebaut werden. Wichtig ist daher, vor größeren Investitionen zu prüfen, ob ein Umbau wirtschaftlich sinnvoll ist oder ob ein Verkauf zum jetzigen Zeitpunkt die klügere Entscheidung wäre. Wir bewerten Ihre Immobilie kostenfrei und zeigen Ihnen beide Szenarien transparent auf.
Neben dem Umbau des eigenen Hauses gibt es in der Region Fürth und im Großraum Nürnberg verschiedene Wohnmodelle, die je nach Lebenssituation sehr attraktiv sein können: barrierefreie Eigentumswohnungen mit Balkon oder Gartenanteil in zentraler Lage, Betreutes Wohnen in Anlagen mit optionaler Alltagsunterstützung sowie kleinere Wohnungen in fußläufiger Nähe zu Versorgungseinrichtungen. Wer einen Teil seines Hauses vermietet, kann außerdem zusätzliche Einnahmen erzielen und gleichzeitig im gewohnten Umfeld wohnen bleiben. Welche Option zu Ihrer persönlichen Situation passt, klären wir gerne gemeinsam.
Dieser sogenannte „Downsizing“-Prozess ist einer der häufigsten Wege, den Eigentümer in der Region gehen – und er will gut koordiniert sein. Idealerweise laufen Verkauf und Kauf zeitlich aufeinander ab, damit Sie keine Überbrückungslösung benötigen. Dafür brauchen Sie einen realistischen Marktwert Ihrer aktuellen Immobilie, Klarheit über Budget und Wünsche für die neue Wohnung sowie einen erfahrenen Ansprechpartner, der beide Seiten kennt. Genau das ist unsere tägliche Arbeit. Sprechen Sie uns an – wir begleiten Sie von der ersten Einschätzung bis zum Schlüsselübergabe.