
Immobilienmarktbericht Fürth
& Metropolregion Nürnberg 2026
FÜRTH 2026 – Stabiler Aufschwung in der Metropolregion
„Fürth hat sich von der kleinen Schwester Nürnbergs längst zum eigenständigen Markt entwickelt — mit attraktivem Preis-Miet-Verhältnis und wachsender Nachfrage nach historischer Bausubstanz.“
Im VERGLEICH zu den großen deutschen METROPOLEN wie MÜNCHEN, HAMBURG oder FRANKFURT bleibt die Region dabei moderat bewertet – ein VORTEIL sowohl für EIGENNUTZER als auch für KAPITALANLEGER, die in überhitzten Märkten kaum noch RENDITE erzielen können.
Was treibt die Preise in FÜRTH?
Aktuelle Kaufpreise in FÜRTH:
MARKTSIGNALE auf einen Blick:
FÜRTH im Detail – Wo sich der Verkauf besonders lohnt:
INNENSTADT und SÜDSTADT – Renditeleader mit historischem Charme
RONHOF und KRONACH – dynamische Entwicklung mit Aufholpotenzial
Einfache Lagen – differenziert betrachten
Bei energetisch sanierungsbedürftigen Objekten aus den Baujahren der 1950er bis 1970er Jahre ist Realismus geboten. Käufer preisen Sanierungskosten vollständig ein und kalkulieren zusätzliche Risikoaufschläge. Der Käuferkreis beschränkt sich in diesem Segment häufig auf Investoren, Handwerker oder Käufer mit Eigenleistungsbereitschaft. Private Eigennutzer reagieren zunehmend zurückhaltend. Eine professionelle Marktwertanalyse macht hier den Unterschied zwischen einem enttäuschenden und einem erfolgreichen Verkauf.
| STADTTEIL | WOHNUNG (Bestand) | HAUS (Bestand) | WOHNUNG (Neubau) |
|---|---|---|---|
| Innenstadt / Südstadt | 3.800 – 4.200 €/m² | 4.200 – 5.000 €/m² | 5.500 – 6.200 €/m² |
| Ronhof / Kronach | 3.261 €/m² ▲ | 4.908 €/m² ▲+17% | 4.924 €/m² |
| Stadtmitte (Ø gesamt) | 3.725 €/m² | 4.002 €/m² | 5.337 €/m² |
| Randlagen / einfache Lage | 2.800 – 3.300 €/m² | 3.400 – 3.900 €/m² | 4.500 – 5.000 €/m² |
METROPOLREGION im VERGLEICH – Nürnberg, Erlangen, Schwabach
NÜRNBERG bleibt der volumenstärkste Markt der Region. Bestandswohnungen kosten zum Jahresbeginn 2026 durchschnittlich 3.608 Euro/m² pro Quadratmeter, Einfamilienhäuser 4.501 Euro/m². Im vierten Quartal 2025 stiegen die Hauspreise um starke 3,9% – ein deutliches Signal für die Robustheit des Marktes.
FÜRTH positioniert sich mit Hauspreisen um 4.200 Euro/m² und Wohnungspreisen um 3.400 Euro/m² als attraktive Alternative mit günstigerem Einstiegspreis, höheren Mietrenditen und einer eigenständigen Marktdynamik.
SCHWABACH bildet mit rund 4.100 Euro/m² für Häuser und 3.300 Euro/m² für Wohnungen das untere Ende der Preisskala in der Metropolregion – bei gleichzeitig solider Nachfrage und stabiler Entwicklung.
Was Eigentümer jetzt wissen müssen:
ENERGIEEFFIZIENZ entscheidet über den Preis
Der richtige Zeitpunkt: FRÜHJAHR und HERBST
Preissensibilität der Käufer beachten
Sanierungsbedürftige Objekte – STRATEGIE IST ALLES
FAQ: Alles, was Immobilieneigentümer in Fürth
und der Metropolregion bewegt
Die durchschnittlichen Kaufpreise in Fürth liegen 2026 bei rund 4.002 Euro/m² für Häuser und 3.725 Euro für Bestandswohnungen. Neubauten erzielen bis zu 5.337 Euro. Der tatsächliche Wert Ihrer Immobilie hängt jedoch von zahlreichen individuellen Faktoren ab: genaue Lage und Stadtteil, Baujahr und Zustand, Energieeffizienzklasse, Grundriss, Geschoss, Ausrichtung sowie aktuelle Vergleichsverkäufe in Ihrer direkten Umgebung. Eine Online-Schätzung kann nur eine grobe Orientierung geben. Wir empfehlen eine kostenlose Vor-Ort-Bewertung durch einen lokalen Experten.
Für die meisten Eigentümer ja. Der Markt hat sich nach dem Zinsschock stabilisiert, Preise steigen wieder moderat, und das Angebot an Immobilien in der Region ist weiterhin knapp. Energetisch gut aufgestellte Objekte treffen auf eine solide Nachfrage – besonders in gefragten Stadtteilen wie der Südstadt, Innenstadt oder Ronhof. Wichtig: Der richtige Zeitpunkt ist immer auch eine individuelle Frage Ihrer Lebensumstände und finanziellen Planung. Wir analysieren gemeinsam mit Ihnen, wann der ideale Moment für Ihren Verkauf ist.
Die Vermarktungsdauer hängt stark von Objektart, Lage und Preisgestaltung ab. Bei marktgerecht bewerteten, gepflegten Immobilien in guter Lage rechnen wir in Fürth aktuell mit vier bis zehn Wochen bis zur Angebotsannahme. Die anschließende notarielle Abwicklung dauert typischerweise weitere vier bis acht Wochen. Überdurchschnittlich lang am Markt verbleiben Objekte, die zu hoch bewertet wurden oder erheblichen Sanierungsbedarf aufweisen.
Seit der Maklergesetz-Reform 2020 gilt in Deutschland für Wohnimmobilien (Haus/Wohnung) die 50/50-Teilung der Maklerkosten. Der Gesamtbetrag liegt auch in Bayern typischerweise bei 7,14% des Kaufpreises inklusive Mehrwertsteuer, von dem Verkäufer und Käufer je die Hälfte tragen. Im Gegenzug erhalten Verkäufer volle Vermarktungsleistung, Rechtssicherheit und – durch eine professionelle Preisoptimierung – häufig einen höheren Nettoerlös als beim Privatverkauf.
Ja – und der Effekt ist größer als viele Eigentümer erwarten. Immobilien mit guter Energieeffizienzklasse (A+, A oder B) erzielen Preisaufschläge von bis zu 25% gegenüber vergleichbaren Objekten der Klasse F oder G. Käufer kalkulieren steigende Energiekosten und den Aufwand für energetische Sanierungen sehr präzise ein und verlangen entsprechende Abschläge. Wer vor dem Verkauf selektiv in Energieeffizienz investiert, kann auf diese Investition eine deutlich bessere Rendite erzielen als am freien Kapitalmarkt.
Fürth bietet im Schnitt etwas niedrigere Kaufpreise als Nürnberg – gleichzeitig aber häufig höhere Mietrenditen. Das macht die Stadt besonders für Kapitalanleger attraktiv, die in Nürnberger Lagen kaum noch rentable Investments finden. Die gründerzeitliche Bausubstanz Fürths erzeugt eine eigene Nachfragegruppe, und die kurzen Wege zwischen beiden Städten – per U-Bahn in unter zwanzig Minuten – machen Fürth auch für Berufspendler Richtung Nürnberg zunehmend interessant.
Wenn Sie eine Immobilie innerhalb von zehn Jahren nach dem Kauf verkaufen und diese nicht selbst bewohnt haben, fällt auf den Veräußerungsgewinn Einkommensteuer an – die sogenannte Spekulationssteuer. Bei selbstgenutzten Immobilien gelten günstigere Regeln: Sie müssen die Immobilie im Verkaufsjahr und in den beiden Vorjahren selbst bewohnt haben. Eine individuelle steuerliche Beratung vor dem Verkauf ist in jedem Fall empfehlenswert.
Für einen reibungslosen Verkauf benötigen Sie: einen aktuellen Grundbuchauszug (nicht älter als drei Monate), einen Energieausweis (gesetzliche Pflicht seit 2014), Baupläne und Grundrisse, die Flurkarte sowie eine Wohnflächenberechnung. Bei Eigentumswohnungen kommen die Teilungserklärung, aktuelle Protokolle der Eigentümerversammlung und Betriebskostenabrechnungen hinzu. Bei vermieteten Objekten sind außerdem alle Mietverträge und aktuellen Mietnachweise erforderlich. Wir unterstützen Sie dabei, alle Unterlagen vollständig und schnell zusammenzustellen.